hmm... lang lang ist es her...

wow... lang lang ist es her dass ich mich hier mal verewigt habe... naja vielleicht klappt es jetzt wieder ein wenig... Ich fange auch an all meine Erlebnisse von meinem EVS nach und nach aufzuschreiben Achja ich bin wieder zurück in deutschland aber auch nicht lange in einer woche bin ihc schon wieder auf Malta für ein Praktikum ))) und ich freu mich riesig, dass das alles geklappt hat. Also werde ich den schönen bitterkalten deutschen winter hinter mir lassen und mich auf das 20° warme inselchen bewegen Vorfreude ist riesig und mal gucken ob es wieder genauso gut wird wie das letzte mal...

19.2.10 22:30


Werbung


First Lesson: NEVER EVER GO TO AN HAIRDRESSER IN MALTA!!!

Einer der größten Fehler in den vergangenen Monaten hier in Malta. Extensions, Farbe, Stufen???... NEIN einfach nur Spitzen… Spitzen nur Spitzen??? Ja wirklich nur Spitzen.
Hier ist es anscheinend üblich gleich alles was geht in seine Haare reinzukleistern.
Katrine und ich wagten das Experiment. Haircut für nur 4.65€ und ich mein wir wollten wirklich nur Spitzen, da kann man ja eigentlich nicht sooooviel falsch machen…
Als wir den Salon betraten sprang uns gleich die abbröckelnde Wand ins Auge, überhaupt war dieser „Salon“ vielleicht grad mal 15m² groß. An der Wand prangten ein Haufen von „Certificates“ die wie ich mir im nach hinein denke, vielleicht doch eher Fake sind. Nachdem wir fünf Minuten einfach gewartet hatten um endlich gefragt zu werden, was wir denn machen lassen wollen, die Friseuse mir doch etwas spanisch vorkam, ließ ich Gentleman like Katrine den Vortritt. Augen zu und durch sie nahm auf dem Folterstuhl platz und schon schwebte eine der beiden Friseusen herbei um das Abenteuer beginnen zu lassen. Während ich mir die self-made Fotoalben von den ganzen schrecklichen Haarkreationen aneignete, welche die beiden Friseusen schon an all ihren Kindern, Ekelkindern, Tanten, Onkeln, Freunden und Nachbarn ausprobiert hatten (schwarz kombiniert mit Neon rot, blond und schwarz, Stufenschnitt bei welchem die Stufen mehr als deutlich zu sehen waren, Kurzhaarschnitte die ich früher an meiner Barbie ausprobiert hatte und und und) saß Katrine mit einem nicht ganz sauberen Handtuch mit dem Kopf nach hinten gebeugt im Waschbecken und ließ es sich „gut gehen“! Ein schmerzverzerrtes Gesicht nach dem anderen folgte als die Dame versuchte ihr durch eine „liebevolle“ Kopfmassage die Haare zu waschen. Nach weniger als zwei Minuten war die auch schon wieder vorbei. Also gings ohne zu zögern weiter zum nächsten Folterinstrument. Wieder wurde 2000x nachgefragt ob sie denn wirklich nur Spitzen schneiden sein solle. Zu Ihrer Bedauerung ließ Katrine sich nicht zu einem schwarz-roten Extension Zauber umstimmen. Ratz Fatz waren die Spitzen mehr oder weniger schmerzfrei und sorgfältig ab! In der Zwischenzeit widmete ich mich der Umgebung und musste wohl oder übel hin und wieder mit meinem Blick an der Kimme unserer zweiten Friseuse vorbei. Die machte sich gerade an einem männlichen Opfer zu schaffen. Die doch nicht soooo schlanke Dame hatte neben ihrem viel zu kleinen Shirt ein riesiges Tatoo auf ihren wallenden Hüften, auf dem geschrieben stand: ROBERTA! Herrlicher Anblick der sich mir neben einer lautstarken Diskussion auf Maltesisch bot. Wieder zu Katrine: Bei ihr gings derweil weiter zum trocknen. Ein paar Beulen später, Haare mehr oder weniger trocken war die Mission beendet.
Nun war es Zeit die ganze Prozedur am eigenen Leibe zu erleben.
Step1: Haare waschen. Wie schon zuvor war sie nicht grad zimperlich mit ihrer Kraft und versuchte mir die Maltesische Art des Haare Waschens näher zu bringen. Nebenbei flutete sie auch noch mein Dekolleté und setzte meine Rücken unter Wasser. Was eine Meisterleistung.
Step2: Ja auch bei mir keine Blond, schwarz, roten Strähnchen, Extensions oder sonstige Kuriositäten. „Liebevoll“ ging sie auch mit meinen Haaren um. Drehte ein paar Mal den Stuhl (danke für den Kirmisbesuch) und war fertig. Das Haare trocknen verkürzte sie noch um ein paar Minuten und schon war auch ihre zweite Meisterleistung vollbracht.
Mehr oder weniger sprachlos bezahlten wir dann doch unsere 4.65€ immerhin haben wir noch Haare auf dem Kopf und sie hatte es sogar geschafft einige der ausgetrockneten Spitzen abzuschneiden und ja wirklich nur die Spitzen. Wir beschlossen dann aber doch mit unserem nächsten Friseurbesuch bis Dezember zu warten!    
2.10.09 16:26


England is calling…

Eine Aktion made by Katrine. Sie hatte während meine Mutter da war ganz schnell den Flug und die Festival Tickets organisiert und gebucht. Also hieß es am  09.09.09 (haha lustiges Datum:-P) mit Nobelflieger Ryanair ab nach London Luton (Arrivaltime 11.30pm). Unser Problem war nur, dass Katrine zwar alle möglichen Tickets besorgt hatte jedoch keinen Schlafplatz J, also versuchten wir es mit einem Hostel was jedoch in der ersten Nacht komplett ausgebucht war. Wir beschlossen einfach loszufliegen und abwarten was passiert. Möglichkeit 1. am Flughafen schlafen, 2. In der Hotel Bar durchmachen… Unschlüssig was zu tun, entschied Wollo für uns: Möglichkeit zwei. Zwei Stunden vor Abflug gab uns Katrines Dänischer Freund den Tip es doch mit Couch-Surfing zu probieren. Also meldeten wir uns an schrieben einer Person (sehr nette worte): Hi, wir suchen eine Schlafgelegenheit für eine Nacht. Wenn du das hier liest ruf uns doch bitte an!
Große Hoffnung, dass sich darauf jemand meldet hatten wir ehrlich gesagt nicht. Also gingen wir noch ein bisschen Vorschlafen immer im Auge eine lange und kalte Nacht in London. Als wir schon fast das Haus verlassen hatten klingelte Katrines Handy, eine Nummer mit der Vorwahl +44…. Sie dran gegangen und in weniger als zwei Min. hatten wir unsere Übernachtungsmöglichkeit in London Luton. Martin, 36, zwei Töchter und ziemlich groß mehr wussten wir nicht. Naja wir wussten noch das er mit einem Cowboyhut am Flughafen warten würde. Erleichtert brachen wir mit unseren zwei „I LOVE MALTA“ Shirts und zwei Malta Flaggen auf nach England. Der Flug verlief gut ohne weitere Turbulenzen oder sonstige Unannehmlichkeiten. Bis auf den Kälteschock der uns beim aussteigen erwartete und wir uns das erste Mal nach Malta zurück wünschten!
Nach weiteren 45 Minuten und tausend Telefonaten später hatten wir endlich unseren „Retter“ am Pick-up Point gefunden, wo er tatsächlich mit seinem Cowboyhut auf uns wartete. In seinem Haus wartete noch eine zweite Couch-surferin aus Mexiko auf uns. Martin erzählte uns derweil, dass wir anscheinend richtig Glück gehabt hätten so kurzfristig und beim ersten Versuch gleich einen Treffer zu erlanden. Er macht das weil er einfach Spaß dran hat neue Leute und Kulturen kennen zu lernen. Nebenbei war er auch in der englischen Ausgabe von „Das perfekte Dinner“ dabei und kann wirklich sehr gut kochen.
Also verbrachten wir die erste Nacht nicht wie vorher „geplant“ am Flughafen oder in der Hotelbar sondern in einem wahren Princess room. Es war das Zimmer seiner Tochter (die, die meiste Zeit bei der Mutter wohnt) mit Hochbett und allerlei pinken Sachen, um genau zu sein NUR pinke Sachen. Zum ersten Mal nach 3 ½ Monaten wieder unter einer richtigen Decke schlafen und nicht nur mit irgendwelchen Lacken weil man nachts Ozeane schwitzten muss. Der nächste Morgen war dann jedoch alles andere als angenehm. An die Maltesische Hitze gewöhnt war es für uns in England schon fast Winter. Wir stapelten alle möglichen Sachen übereinander, packten Shorts und desgleichen ganz unten in den Koffer und brachen nach einem leckeren Frühstück auf nach London.
Ein PÜNKTLICHER Zug und eine halbe Stunde später standen wir auch schon wie durch Zauberkraft an Bahnsteig 9 ¾ und versuchten durch die Wand ins Harry Potter Land zu fahren. Was uns dann aber doch nur bis zum Hostel an der Waterloo Station brachte. Ein 10m² Raum mit sage und schreibe 12 Betten à 4 Hochbetten (drei Betten übereinander). Von Martins Luxus Haus also in eine wahre Kaserne und ein Meer aus Hochbetten. Na ja dafür wars sehr günstig, in der Mitte von London und nur für eine Nacht. Mit unseren Malta Shirts und Flaggen bewaffnet gings auf die übliche Sightseeing Tour durch London. Um vier Uhr wahren wir selbstverständlich mit der Queen zum Tee trinken verabredet und zu Abend wurde standesgemäß Harrods abgehalten.
Den ganzen Tag über hielten uns doch echt die meisten Leute für waschechte Malteser. Der Höhepunkt war in Cinatown als uns ein „echter“ Malteser auf maltesisch zuquatschte. Katrine entschied sich danach meine Nerven aufs Äußerste zu beanspruchen und jagte mit mir durch fünf Touri Shops um irgendwo noch einen warmen Pullover zu finden um Ihre Lebensdauer noch um ein paar Nächte zu verlängern.
Die zweite Nacht in England verbrachten wir in der Hostel Bar. Auf der Suche nach Internet stießen wir auf „Kylie aka. Ryan“ der aus Californien in der Nähe von Newport Beach kam. Ihm schloss sich zu späterer Stunde noch Carlos aus Costa Rica an. In einem packenden Billiarde Match nachts um drei entschied Team Malta den Cup für sich und verschwand kurz darauf in den Gemächern.
Ein bisschen übermüdet und durchgefroren gings auf zur Waterloo Station um Fahrkarten für Salisbury und das wunderbare „END OF THE ROAD (feat. WORLD)“ Festival zu besorgen. Ein kurzes hin und her mit all den Fahrkarten die der Automat uns ausgespuckt hatte saßen wir ein weiteres Mal im Zug, zusammen mit einer Hand voll Verrückten die ebenfalls zu diesem Festival wollten.
In Salisbury angekommen wartete auch schon ein Bus auf uns, der uns ins Niemandland bringen sollte. Und so war es dann auch „In the middle of nowhere“ ließ er uns frei und das Schicksal nahm seinen Lauf. Kasper (Katrines dänischer Freund) und seine Freundin waren nicht da, wir wussten nicht wo wir uns treffen sollten und natürlich war die Handynummer falsch und keiner zu erreichen! Nicht das wir ihn gebraucht hätten, aber er hatte schließlich unser Zelt und die SchlafsäckeJ. Also ging es auf Beschnupperungskurs mit unseren neuen Freunden den „Dixi-klos“. Wir sahen auch irgendwie ein bisschen fehl am Platze aus. Mit unseren Malta Shirts und kleinen Köfferchen ohne Zelt und Schlafsack glich es doch eher einem typischen Touri Urlaub in irgendeiner Metropole. Nach einer halben Stunde trafen sie endlich ein und mit Händen und Füßen und allerlei Ungeschick wurde das Zelt aufbebaut. Vom Princess Room über die Hostel Kaserne zum Zelt, was ein abstieg.
Im Hintergrund hörten wir die ersten Bands (wovon wir keine einzige bis dato kannten!) die Musikrichtung war irgendwas zwischen Indie und Country oder so (wobei sich manches echt ganz gut angehört hat). Kasper und seine Freundin kannten sich perfekt aus und gingen auf Erkundungstour während Katrine und ich „Just for fun – Besucher“ die ganzen für uns doch sehr seltsamen Leute beobachteten. Am besten gefiel uns der Mann im pinken Schmetterlings Kostüm:-P.
Derweil beschlossen wir solang es irgendwie geht wach zu bleiben und uns in irgendeinem Tippi Zelt mit 100 anderen Leuten warm zu halten. Was auch bis drei Uhr gut ging nur leider dann die Musik für heute zu ende war. Also ab ins gefühlte -10 Grad kalte Zelt. Zwei T-shirts, Pullover und Jacke + Schlafsack halfen nichts, jede halbe Stunde sind wir aufgewacht weil ein anderes Körperteil eingefroren war! Um neun Uhr morgens schafften wir es dann mit Ohropax in den Ohren bis zwei Uhr durchzuschlafen. In unserem Zelt hatten sich bereits hochsommerlicher Malta Hitzetemperaturen breit gemacht als wir uns dann endlich mal entschlossen aufzustehen und den herrlichen warmen Tag zu genießen. Die Leute um uns herum haben es nicht verstanden wie man Mittags unter der Sonne im Zelt, mit Schlafsack und voller Kleidungsmontur aushalten kannJ.
Unser erster (und einziger) Weg an diesem Tag führte zum Viking Kubb Spielfeld. Ein Skandinavisches Traditionsspiel. Wir spielten den ganzen Tag, hatten eine Menge Spaß und beschlossen dann am nächsten Tag mit dem Einverständnis der Verantwortlichen ein kleinen Wettbewerb zu veranstalten. So gegen 7 abends haben wir es dann endlich geschafft uns ein paar Bands anzuschauen uns aufzuwärmen und irgendwann im Iglu zu verschwinden.
Um viertel vor zwölf am nächsten Tag beschlossen wir dann doch mal zwei Stunden früher als geplant aufzustehen und uns unserem Job, der Viking Kubb Cometition zu widmen. Wir organisierten ein paar Plakate und legten die Regeln fest. Den Nachmittag verbrachten wir mit trainieren bevor es um sechs Uhr ernst wurde für das erste maltesische Viking Kubb Nationalteam. Jeder Teilnehmer hatte 2 Pfund zu zahlen. Was sich am Ende auf 50 Pfund summiert hat. Die erste Runde entschieden wir ganz klar für uns. Siegessicher gings auf ins nächste Spiel wo wir jedoch bereits eine knappe Niederlage hinnehmen mussten und ausschieden. Zum Trost bekamen wir ein Bierchen von den Gewinnern…………
Derweil hatten wir uns auch schon ganz gut mit David und Charles, den Verantwortlichen für dieses Spiel, angefreundet und liehen uns deren Wikinger Kostüme aus. Charles 40 Jahre alt und Fotograf startete eine Fotosession mit uns und wir beschlossen den ganzen Abend in den Wikinger Kostümen rum zu laufen. Da ja hier alle ein bisschen total durchgeknallt waren, fiel es auch gar nicht auf. Nicht einmal als wir mit Charles und David in den VIP Bereich schlichen um dort Abendbrot zu essen. Weiter gings zu einer Freiluft Tanzfläche mitten im Gebüsch wo wir mit unseren Hörnern und dem künstlichen Fellmantel schon echt der Renner waren. Als die Security wenig später versuchte die Musik auszumachen war der DJ so schlau die Boxen und den angeschlossenen Mp3 Player in der Box einzuschließen, das Zahlenschloss zu zumachen und zu verschwinden. Die Musik lief also schön ohne Unterbrechung weiter. Bis der DJ und sein Code für das Schloss gefunden waren verging noch einige Zeit und am Ende durfte die Musik sogar an bleiben!
Unsere letzte Nacht auf dem Festival wo wir bislang ganze sechs Bands gesehen hatten. Gut aufgeheizt durch die Kostüme konnten wir auch viel besser schlafen und uns am nächsten Tag um 8 Uhr morgens auf den Weg zurück nach London machen. Jedoch nicht ohne vorher einen Zwischenstopp für ein full english breakfast einzulegen.
Die Zugfahrt verlief weniger euphorisch, schlaf nachholen war angesagt. Durchgefroren und mehr tot als lebendig harrten wir noch vier Stunden am London Eye bei den Straßenkünstlern aus. Beobachteten ein Baby am DJ Pult und schauten einem Mann zu, der seinen Körper durch einen Tennisschläger gezwängt hat. Voller Vorfreude gings in die Tube nach Northfield wo uns Martin einsammelte um uns ohne Umwege direkt in unser Lieb gewonnenes Prinzessinnen Zimmer brachte. Endlich wieder eine heiße Dusche und keine Dixi Toiletten! Mit heißer Schokolade und Wolldecken saßen wir den ganzen Abend vor seinem Flachbildschirm TV im Wohnzimmer und haben „Americas next topmodel“ geguckt.
Der Tag des Rückfluges war da. Den kompletten Vormittag verbrachten wir bei Martin zu Hause. Er war zur Arbeit ausgeflogen und seine Tochter in der Schule. Also hatten wir schön Sturmfrei und genossen das Nichts tun in vollen Zügen. Nachmittags brachen wir gegen 14 Uhr zum Flughafen auf, checkten ohne weitere Schwierigkeiten ein und ab gings erneut in den Nobel-Nobelflieger Ryanair. Diesmal nur leider nicht so reibungslos wie auf dem Hinflug. Nach einer Stunde gings ab wie in einem Maltesischen Bus. Zwei Stunden hielten die Turbulenzen an, die ja angeblich total normal sind was man mir in der Situation aber auch nicht mehr sagen braucht. Ich hab mich und die Maschine schon im Mittelmeer gesehen. Als wir dann endlich nach einer gefühlten Ewigkeit auf Malta irgendwie ankamen konnte man die Erleichterung bei allen Passagieren spüren.
Eine gewaltige Hitzewelle begrüßte uns und zeigte uns wie gut wir es hier doch haben… Jetzt können wir die letzten drei Monate Hitze noch mal so richtig genießen J
1.10.09 19:03


Schon wieder ein Monat vorbei…

Es ist unglaublich wie die Zeit rast. Katrine, mit der ich mir jetzt seit einem Monat das Zimmer teile (achja Erinnerungen an die gute InternatszeitJ), hat gestern mal aus Spaß die Tage bis Dezember gezählt… und es sind sage und schreibe nur noch 81, also so um den Dreh.
Also gut. Kurz nach dem Ende des „Summer Clubs“ hatte ich zum ersten Mal Besuch hier auf Malta. Meine Mutti. War auch ne echt schöne Woche und ne nette Abwechslung zum ganzen „Evaluation“ schreiben und auf-/um-/einräumen. Wir haben versucht die ganze Insel in sieben Tagen zu erkunden. Hat auch bis auf ein paar Ausnahmen ganz gut geklappt. Sie hatte auch ein ganz spezielles Erlebnis hier was sie so schnell glaub ich nicht mehr vergessen wird.
Wir waren alle arbeiten und sie alleine zu Hause. An diesem morgen hatte jemand die Haustür repariert, so dass man nun nicht mehr die Tür aufschließen muss um raus zu kommen sondern einfach nur nen roten Knopf drücken muss. Soweit so gut… Dann kamen die Nachbarn von oben und wollten uns die neue Technik erklären. War nur leider keiner da, außer Mutti. Die null Komma nichts auf Englisch sagen geschweige denn verstehen kann. Die Nachbarn mit Ihr runter und versucht ihr die neue Haustür öffne dich Technik zu erläutern. Sie es auch irgendwie verstanden und wollte wieder in die Wohnung, aber die Tür war zu. So sie hatte zwar den Schlüssel aber vergessen dass man hier das Schloss rechts herum aufschließen muss. Die Nachbarn hatten erbarmen mit Ihr und sind auf halber Strecke zu ihrer Wohnung wieder umgedreht und haben versucht zu helfen. Was sich aber als äußerst schwierig herausgestellt hat, da auch sie die Tür nicht aufbekommen haben! Mit Händen und Füßen hat Mr. Nachbar erklärt er gehe mal eben auf die Straße um Hilfe zu holen… (wo ein Haufen Leute grad die Festa Deko abmontiert haben) In der Zwischenzeit hat sich Mutti jedoch erinnert wie die Tür hier tickt und dachte sich, ok warte ich auf dem Sofa bis die Herren wiederkommen. So saß sie mit halb geöffneter Tür auf dem Sofa und hat gewartet… als plötzlich ein Mann durchs Balkonfenster ins Wohnzimmer gesprungen kam! Sie sich mega erschrocken, wie um alles in der Welt der Mann jetzt auf einmal im ersten Stock ins Balkonfenster springen kann. Dann kam aber auch schon Mr. Nachbar angesprintet und mit Händen und Füßen hat sie den Herrschaften erklärt, dass sie doch noch die Tür aufbekommen hat…
Hat sie gleich am ersten Tag die maltesische Gastfreundschaft kennen gelernt. Im Großen und Ganzen wars ihr hier aber viel zu heiß und sie hat sich die ganze Zeit auf das regnerische Hamburgwetter gefreut. 12 grad kühler, bedeckt und regen. Hat sie dann auch bekommen als sie wieder in Good old Germany gelandet ist.

 

1.10.09 18:56


Summer Club- finished

Jetzt ist es echt schon vorbei. Zwei Monate, die Zeit rennt. Für mich waren diese acht Wochen eine echt gute Erfahrung. Ich denke ich habe eine Menge dazugelernt, vor allem im Umgang mit Kindern. Ich weiß nicht mehr wie ich es geschafft hat die Kiddis jeden Tag mit irgendwas zu beschäftigen. Am 28.08.09 War dann die große Abschlussfeier „Closure“ mit den Eltern. Den Kleinen hab ich ein paar Wochen zuvor „Das rote Pferd“ beigebracht und sie haben es geliebt…. Katrine hat die Kids dazu gebracht „Lille Peter Ederkopp“ ein dänisches Lied zu performen. Nebenbei noch ein paar Yoga Songs und die Kleinen waren glücklich. Mit den etwas älteren haben Katrine und ich Akrobatik einstudiert. Ein kunterbuntes durcheinander bis zum letzten Tag. Aber es hat geklappt. Keiner hat sich was gebrochen oder anderweitig verletzt. Chiara hat einen Tanz zu „Probiers mal mit Gemütlichkeit“ einstudiert und die andere Chiara hat mit den ganz Großen eine Art Musical praktiziert. Alles in allem ein schöner aber sehr anstrengender Abend. Wird jetzt schon fast langweilig werden, wenn die Kinder ab Oktober nur noch Nachmittag 1 ½ Stunden kommen… Diese Woche bestand daraus die Entwicklung von jedem einzelnen Kind im Verlauf der zwei Monate aufzuschreiben. Bei 45 Kindern hat das auch dementsprechend lange gedauert……………………………

 

6.9.09 10:28


Si-si-si-Si-Sicily 12.08.-16.08.09

Schon wieder ein halber Monat her, dass Chiara, Katrine und ich mit Sack und Pack von Malta nach Sizilien geflohen sind… Am 12.08. war hier mal wieder einer der „wenigen“ Feiertage im Jahr und somit auch kein arbeiten! Fünf Tage Sizilien, mit eigenem „Reiseleiter“ und Taxi. Seby from Sicily (haben wir irgendwann mal hier auf Malta kennen gelernt) hatte sich bereit erklärt uns drei Grazien ein bisschen rumzuchauffieren.
12.08.2009: Abfahrt Malta, besonders zu meiner Freude, morgens um 8 Uhr! Um pünktlich am Check-In zu sein mussten wir um 6.45Uhr da sein!!! Mit dem Sonnenaufgang und einer übereifrig arbeitenden, dem Gefrierpunkt nahen Klimaanlage ging es dann gen Norden.
Auf mehr oder weniger bequemen Sitzen wurde der zu Kurzgekommene Schlaf nachgeholt. Nach 1 ½ Stunden waren wir auch schon in Italien. Als erstes ging es mit unserem privat Taxi ab an den Strand. Wow, nach drei Monaten einen Strand sehen der länger als 800m ist war schon atemberaubend :-P Naja halt fast wie Norderney nur, dass das Meer um einiges besser war.
Weiter gings in unser Bed&Breakfast am Stadtrand von Siracusa. Ein wirklich schönes Haus mit dem netten Namen „La Casetta“ in Gedenken an den Pizza- Dönerladen in Esens! Eine kurze Stadtbesichtung in Siracusa brachte uns schnell wieder gen Meer. Erstens war es viel zu heiß und zweitens waren wir viel zu müde um irgendetwas von der Stadt aufzunehmen. Also gings ab in eine kleine Felsbucht wo wir Seby’s Freunde kennen lernen durften. Katrine und ich konnten dann auch gleichmal unsere super italienisch unter Beweis stellen und Löcher in die Luft starren während sich alle anderen angeregt unterhalten haben. Immerhin kann auf Sizilien nicht jeder englisch oder wenn dann meistens eher sehr schlecht. Ok, weiter gings dann abends zum Pizza essen. Meine erste Pizza aus Italien und sie war soooo gut… Im Garten nebenan erklärte uns unser Fremdenführer den Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Palmen (wirklich sehr eindrucksvoll :-D)!
13.08.2009: Ein weitere Grund warum unsere Reise nach Sizilien ging – wir wollten Natur sehen und Natur erleben und Natur spüren! Was wir nicht wussten, diese Natur sollten wir in den nächsten Tagen noch mehr als genug erleben. Es ging los mit einem Nationalpark „in the middle of nowhere!“ Erstmal den Weg zu finden, war schon eine Kunst für sich. Nachdem wir beim ersten Anlauf an der Ausfahrt vorbei gebrettert sind, den kompletten Berg hoch, einen Freund nach dem Weg gefragt haben und anschließend den Berg wieder runtergedüst sind, haben wir es endlich zu der entscheidenden Kreuzung geschafft an der es nun „nur“ noch drei weitere Möglichkeiten gab den falschen Weg zu wählen. Und tatsächlich haben wir es geschafft die zwei falschen Wege zu erkunden bevor wir in einer heißen Diskussion über den richtigen Weg mit drei weiteren Autos (Italiener aus Rom) für die nächste halbe Stunde zum stehen kamen. Es ist wirklich herrlich wie Italiener sich über Gott und die Welt aber nicht über den richtigen Weg und das eigentliche Thema unterhalten können! Als wir dann endlich am Ziel ankamen, war die lange Reise schnell vergessen. In einer Art Schlucht wanderten wir kreuz und quer durch Gebüsch und kleine Bergseen. Wanderten durch kleine Bäche und krackselten Berg auf und Berg ab. Alles gut und schön bis zu dem Zeitpunkt als wir eine Landkarte von diesem Reservat bekamen wo eine Höhle eingezeichnet war. Da müssen wir unbedingt noch hin. Chiara war glücklich noch mehr Natur sehen zu können, die Freude bei Katrine und mir hielt sich dann doch eher Bescheiden in Grenzen. Wir sind dann auch alle erstmal fleißig in die falsche Richtung gelaufen. Ein Haufen Moskitostiche, Schlangenhaut, Schlange und Fuchsscheiße später sah es Fremdenführer Seby dann auch endlich ein, dass dies wohl eher nicht der richtige Weg ist. Vor uns tat sich ein Dschungel aus Bäumen und allerlei Gestrüpp auf. Ohne Machete kein durchkommen… Also wieder zurück. Innerlich hab ich mich ja schon gefreut nun nicht mehr dahin laufen zu müssen, wir waren auch schon fast auf dem Weg zurück zum Auto, als Chiara dann doch plötzlich den richtigen Weg entdeckte… Sch****! Ab gings… Bergauf… Nach einer halben Stunde bergsteigen bei immer noch gefühlten 35°C waren wir oben angelangt. Doch weit und breit keine Höhle in Sicht. Wir erfuhren dass wir noch so gut eine Stunde laufen müssen… Oh ja Freude pur. Wir begannen alle möglichen Theorien, wie wir unserem Schicksal entgehen können (TTV – täuschen, tarnen, verpissen) bis ins kleinste Detail durchzuplanen. Abermals verpassten wir den eigentlichen Weg und landeten auf einer Art „illegalem“ Campingplatz. Fremdenführer Seby war auch schon zur Stelle und versuchte auf Ach und Krach über Geröll und Gestein ans Ziel zu gelangen. Der Rest der Truppe hatte aus dem ersten Fehler gelernt und wartete bis Seby nach 10 Minuten mit dem ernüchternden Ergebnis „das ist der falsche Weg“ zurückkehrte.
Zum Glück war Sebys Freund Christian auch mit von der Partie und hatte eine Flasche Sizilianischen Wein im Gepäck. Nach kleiner Rast ging es den Berg wieder hoch, wir fanden den richtigen Weg, wir fanden die Höhle aber wir fanden keine Fledermäuse (weswegen wir eigentlich bis hierhin geklettert waren!!!). Mit de letzten Kräften schleppten wir uns die zwei Stunden zurück zum Auto und an den nächsten Imbiss.
14.08.09: Tagesziel: Ein weiteres Naturreservat! Obwohl wir an jeder erdenklichen Stelle des Körpers Schmerzen verspürten ging es auf zum nächsten „Walk in nature, Part II“. Diesmal von nur 400m in Schlangenlinien den Berg runter… Ich muss zugeben die Aussicht war schon atemberaubend, aber die Tatsache, dass es schon wieder viel zu heiß war und mit nahezu Muskel richtig arbeiten wollte, erschwerte den Abstieg ungemein.
Unten angekommen waren alle Sorgen schnell vergessen. Ein Bergsee mit Wasserfall, von den Feldvorsprüngen ins Wasser springen und das kristallklare Wasser genießen. Vier Stunden später ein unerwarteter Zwischenfall… ein Sturm zog auf! Super, wir irgendwo zwischen zwei Bergen, das Basislager Kilometer entfernt irgendwo oben auf dem Berg. Und es begann zu regnen, der erste Regen nach drei Monaten der länger als eine Minute andauerte. Die Bergwacht kam und forderte alle Leute auf zu gehen, da es wohl heute nicht mehr besser werden würde.
Also packten wir unsere sieben Sachen, doch anstatt den Berg wieder zu besteigen und nach Hause zu fahren, brachte und Bergführer Seby an einen anderen Bergsee, wo es keine Security gab. Hier verweilten wir dann noch mal zwei Stunden bevor es wirklich wieder 400m im Zick-zack den Berg hinauf ging. Viel gesprochen wurde nicht mehr. Jeder war so ziemlich mit sich selbst beschäftigt und damit die einzelnen Körperteile irgendwie nach Hause zu tragen. Eimerweise Wasser wurde vergossen und oben angekommen waren es nicht nur wir die aussahen als hätten sie unterwegs ein zweites Bad genommen. Sehr beruhigend war auch das die Sanis und der Krankenwagen wartenden… Für uns war es genug Natur für die nächsten vier Monate Malta!
Abends gings in ein richtiges Fischrestaurant wo mein Magen viele Neue Geschmäcker versucht hat aufzunehmen. So gab es, kleinen Octupus, Schwertfisch, Hummer und und und… ich weiß jetzt das man Fischaugen probiert um zu sehen ob der Fisch gut ist (bah mir dreht sich jetzt noch der Magen um). Ich hab mit dann doch lieber den Fisch von unseren zwei Gentlemans klein schneiden lassen. Mit zwei linken Händen hab ich versucht den kleinen Hummer zu killen was mir auch mehr oder weniger elegant gelungen ist. Zwar Schwamm das Gehirn nachher auf meinem Teller herum und die einzelnen kleinen Beinchen lagen leblos neben dem Kopf, aber ich hatte ein 2 cm langes Stück das ich essen konnte. Nach dem essen entbrannte eine handfeste Diskussion zwischen Seby und mir über Fisch und fisch essen, frischen Fisch, Sizilianischen Fisch und Norddeutschen Fisch…
15.08.09: Nach zwei Tagen natur pur gings heute einfach mal nur an Strand. Entspannen, relaxen nichts tun. Abends hieß es dann Open-Air concert „Tinturia“ zu ehren eines verstorbenen Soldaten. Ich muss sagen ich mag die Musik. Das Konzert war echt gut der Sänger der Band herrlich durchgeknallt, die Stimmung gut und der Sizilianische Wein hervorragend.
16.08.09: Auf eigene Faust sind wir heute ohne Fremdenführer Seby nach Toarmina gefahren. Mit einer Art Nordwestbahn und Sibirischer Kälte dank Klimaanlage gings über Catania zum Etna. Eine wunderschöne Stadt am Fuße des Vulkans. Die Stimmung wurde ein wenig getrübt als wir erfahren mussten das Seby beleidigt war, weil wir angeblich nicht gesagt hätten, dass wir nach Toarmina fahren wollten. Eine filmreife Vorführung boten uns auch die „ich verkaufe echte D&G, LV – Taschen, Sonnenbrillen und Portemanais“ als sich ein Polizeiauto nährte. Ratz, fatz waren die teuren Stücke vor den Augen der verblüfften Touris im weißen Lacken verschwunden und eins, zwei, drei ebenfalls die Besitzer dieser teuren Ware. Pünktlich eine halbe Stunde vor Abfahrt den IC von Toarmina nach Siracusa trafen wir am Bahnhof ein und versuchten uns an Italienischen Ticketautomaten. Nach dem fünften Versuch (jeder versuch endete mit dem Satz: es gibt keine Plätze mehr im Zug! (wie bitte???)) riefen wir einen Angestellten zur Hilfe. Der uns jedoch auch nur gering weiterhelfen konnte indem er uns verklickerte, dass der IC ganze 65 Minuten Verspätung habe! Achso, ja 65 Minuten ist ja fast nichts. Schaffen wir locker wenn wir dann um 20Uhr in Siracusa sind und noch eine Stunde bis nach Porzallo zum Fähranleger fahren müssen um dort das Schiffchen um 21Uhr zu kriegen………….. 65 Minuten, schlimmer als die Deutsche Bahn. Der Typ am Fahrkartenautomat riet uns bis nach Catania zu fahren und von dort aus dann weiterzugucken. Also RE fahren. Was ein Luxus, Stromsparen im Zug, kein Licht im Zug auch nicht wenn’s durch den Tunnel ging (und die Tunnel da sind nicht sonderlich kurz). Zwischenzeitlich versuchten wir noch Seby dazu zu motivieren unsere Sachen aus dem Bed&Breakfast zu holen und zu bezahlen, da es alles wohl relativ knapp werden könnte mit dem Zug, Schiff usw. In Catania angekommen, hatte der IC „nur“ noch 50 Minuten Verspätung. Also kauften wir das IC ticket, die nette Dame am Schalter konnte uns jedoch nicht sagen ob die uns überhaupt noch mitnehmen, weil der Zug ja schon so voll sei!!!!!!! Nun hatten wir das Ticket, waren frohen Mutes, dass der Zug vielleicht doch noch seine Verspätung etwas aufholen kann. Wir drehten uns um und Zack 65 Minuten…….. Eine andere Möglichkeit war den Bus zu nehmen. Was ist jetzt sicherer, die Bahn die vielleicht gar nicht kommt oder ein Bus der aufgrund des Verkehrsaufkommens vielleicht noch länger braucht. In Gedanken sahen wir uns schon zweifach geköpft und gekillt (by Seby und unserem Boss hier auf Malta) nicht Sonntag sondern Montag auf Malta ankommen. Wir beschlossen das Bahnticket zu verwerfen und den Bus nehmen.
Der Bus kam sogar mit nur 15 Minuten Verspätung… Der Busfahrer jedoch ließ sich durch nichts aus der Ruhe bringen und legte erstmal seine vorgeschriebene 15 Minütige Pause ein… ja warum auch nicht. Wir können auch noch alle zusammen einen Kaffee trinken gehen oder unterwegs bei MC Drive vorbei. Bis er sich dann endlich in Bewegung gesetzt hatte, hätten wir doch den Zug nehmen können, wobei wir da ja nicht sicher sein konnten ob er überhaupt jemals angekommen wäre.

Als wir dann endlich, endlich in Siracusa angekommen sind hatte Seby sehr schlechte Laune! Mit seinem Opel Corsa holte er das letzte aus der Karre und heizte zum Hafen. Natürlich gab er uns die ganze Schuld an dem Missgeschick. Wir ließen ihn reden und waren nur glücklich, dass wir heile am Hafen, 10 Minuten vor Abfahrt des Kat’s angekommen waren!!!

„Sei bellissima!“ 

 

6.9.09 10:10


Wow, Festa everywhere...

7:00Uhr Samstag/Sonntag morgen: Kanonenschüsse im 30 sec. Tackt, ab jetzt ist es unmöglich auch nur ein Auge zuzudrücken
7:30Uhr: Start Glockengeläut für die nächste halbe Stunde, immerhin von drei Kirchen gleichzeitig die alle hier in nächster Umgebung rumstehen…
8:00Uhr: Ein pompöses Feuerwerk vom Haus nebenan… spätestens jetzt reißt auch der letzte geduldfaden und unter Tränen muss man einsehen, dass diese Nacht definitiv zu kurz war.
9:00Uhr: Start Glockengeläut die zweite bevor dann um
09:30Uhr: die örtliche Blaskapelle freigelassen wird und mit einem heiden Lärm jede Straße unsicher macht.
10:00Uhr: die Blaskapelle zieht ihre letzte Runde. Nun bekommen die Vögel, die ein Jahr von ihren Herrchen jeden Sonntag herumkutschiert werden die Chance ihres Lebens. Sie stehen im Mittelpunkt dieses herrlichen Morgens… Eingeschlossen in einer Art Blume wird mit einem weiteren Feuerwerk um Aufmerksamkeit gebeten. Aller Augen sind auf die armen Vögelchen und die noch verschlossene Blume gerichtet. Totenstille… (wow, ein Wunder!) Qualm, ein lauter Knall… die Blume springt auf, eine „Mariafigur“ erscheint und ein dutzend Vögel werden in die Freiheit entlassen. Die geschockten Vögel orientierungslos auf dem ganzen Square verteilt… Applaus everywhere und die Blaskapelle beginnt  aufs Neue… Ein kleiner blauer Wellensittich hat sich übrigens auf die Stromleitung neben unserem Balkon geflüchtet und sitzt dort jetzt seit zwei Stunden rum… Inzwischen hat auch wieder das Glockengeläut eingesetzt. Ich warte nun auf die Blaskapelle die in ein paar Sekunden wieder vor unserem Balkon vorbeimaschieren müsste… Danke St. Laurenzo, wer auch immer du bist oder warst…
9.8.09 12:19


 [eine Seite weiter]


Gratis bloggen bei
myblog.de