Getting rich...

Teil 1:  Wie man in einer Sekunde alles verlieren kann!

Einmal eine von diesen wunderbaren Yachten von innen betrachten. Ein Traum von uns vier Freiwilligen hier… Und ein Traum der hätte wahr werden können  Nach dem ersten Tag des „Summer Clubs“ (drei Stunden Kinder beschäftigen bei 33° machten wir (die dänische Freiwillige Katrine und ich) uns auf zum Hafen. In einer kleinen Bucht den Abend ausklingen lassen. Jaja, man muss den Hafen nutzen wenn man zu faul ist diese - überpünktlichen, superneuen und modernen mit immer freundlichen Busfahrern - Busse zu benutzen um an einen Strand zu kommen.

Es war auch alles wunderbar. Zwei Stunden Sonnenbanden und ein paar Abkühlungen später machten wir uns auf den Weg zurück. Natürlich an den supertollen schicken Bötchen vorbei!!!

Und da passierte es. Ein schnieker Reicher Typ winkt uns zu. Von seiner 50 Meter Yacht, vier Decks und einem Haufen geiler weißer Möbel an Deck, kaum zu glauben. Innerlich sahen wir uns schon an Bord, mit Champus und fettem Dinner auf nach Comino in den glühenden Abendhimmel gleitend und mit leichter Chill-out Musik den Tag perfekt ausklingen lassen. Während wir in unsern Gedanken schwelgten übersahen wir leider den 50 cm dicken Dieselschlauch der sich von einem LKW in Richtung „Luxus-Leben auf geiler Yacht“ schlängelte. Binnen einer Millisekunde wurde aus dem Traum ein Alptraum. Es hätte schlimmer nicht sein können! Winkend und im freien Fall verabschiedeten wir uns in Richtung Boden. Wunderschöner Abgang und eine wirkliche Bruchlandung auf den Boden der Tatsachen zurück!  Genau vor unserm vermeintlich Möchtegern „neuen Leben!“.

Naja, nach unserem Free-fall aus dem siebten Himmel, versanken wir bis auf die nächste Erdhalbkugel im Boden. Versuchten durch ein grinsen noch irgendwas zu Retten und machten uns aus dem Staub!  Ein paar Schritte weiter ist uns dann eingefallen, eigentlich hätten wir noch schön ne Show abziehen können. Bein gebrochen usw. Aber im Eifer des Gefechts und mit soviel positiver Energie geladen, vergaßen wir es leider L

Also heißt es weiterhin, jeden Tag 08:30Uhr, 10 Minuten zur Arbeit laufen, drei Stunden Kinder hüten, essen selber kochen (nicht kochen lassen, wie es hätte sein KÖNNEN!), vorbereiten, putzen und nach Hause tigern!

7.7.09 21:21
 


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